Projektablauf
Aus Netd@ys Austria 07|08
Inhaltsverzeichnis |
Das erste Treffen, Donnerstag 1. März 2007
Am 1. März 2007 bekam die 3aI Besuch während des Unterrichts von der Obfrau des Senioren Verbundes Dornbirn Helga Dünser. Es wurden Fragen zum Projekt geklärt und der Kursinhalt erläutert. Frau Dünser kam begeistert in die Klasse und schwärmte von unserem Projekt. Sie war hellauf begeistert und auch die anderen Senioren seien voller Tatendrang. „Sie hätten den Kurs dreimal überbelegt!“, meinte die Obfrau. 10 Sofortanmeldungen Nachdem der Seniorenbund Dornbirn unser Projekt am 23. Februar im Dornbirner Gemeindeblatt inseriert |
hatte, haben sich spontan 25 Menschen für unseren Kurs angemeldet. Schließlich einigte man sich auf den Ablauf der Workshops. Er sollte mit einer allgemeinen Vorstellrunde eröffnet und dann sofort mit der Bildung der Senioren- Schüler-Teams begonnen werden. |
Individueller Unterricht Einer der Schüler fragte, ob es schon ähnliche Am Ende dieses Treffens waren alle Projektbeteiligten schon sehr auf den weiteren Verlauf des Projekts gespannt. |
Workshop, Dienstag 13. März 2007
Der erste Kurstag war ein voller Erfolg und die SchülerInnen der Klasse 3aI wurden oft für ihre Geduld und ihr Engagement gelobt. Alle waren begeistert. Der Workshop begann pünktlich um 14:00 Uhr und wurde mit einer Begrüßung von Frau Professor Irmgard Oberhauser offiziell eröffnet. Sie bedankte sich für die rege Teilnahme und beim auch anwesenden Herrn Direktor P. Maier. Nachdem Direktor Maier auch noch eine kleine Rede gehalten hatte, begrüßte die Obfrau des Seniorenbundes Dornbirn Frau Helga Dünser die Anwesenden. Markus Scherer wünschte im Namen der Schüler gutes Gelingen und informative Stunden.. |
Im Raum herrschte eine angenehme, lockere Atmosphäre und es wurden sofort zweier Teams gebildet. Jeder Senior saß mit einem Schüler der HTL-Dornbirn beisammen am PC und es war ein munteres Stimmengewirr zu vernehmen. Nach einigen Minuten hatten sich die verschiedenen Interessen der Senioren auch schon herauskristallisiert und wurden sofort von den Lehrern in Angriff genommen. Die Vorkenntnisse der KursteilnehmerInnen variierten enorm. Während das eine Team sich bereits mit Photoshop beschäftigte, stand bei |
einem anderen Team die Bedienung der Maus im Mittelpunkt. Die SeniorenInnen fühlten sich sichtlich wohl. Nach zirka eineinhalb Stunden wandten sich immer mehr Kursteilnehmer den Kuchen zu, welche von den Schülern selbst gebacken wurden. Auch die Pausengespräche zwischen den Schülern und den Senioren bereicherten den Workshop sehr. . Dann wurde wieder munter und fleißig weitergearbeitet bis der Kurs zu Ende ging. |
Nachbesprechung des Workshops, Mittwoch 14. März 2007
Statements der 3aI nach dem ersten Kursnachmittag
Der Morgen nach dem ersten Kurs wurde zur Nachbesprechung genutzt. Das allgemeine Feedback von den Senioren, der Schüler und sogar der Direktion war ausschließlich positiv. Am Tag nach dem ersten Workshop wurden Erfahrungen ausgetauscht. Jene 10 Schüler der 3aI, welche am Vortag als Lehrer agieren durften, waren fasziniert vom Wissensdurst der Senioren. Auch das sehr gute Feedback „ihrer Schüler“ motivierte sie. Auch die Lehrerin Frau Irmgard Oberhauser war gerührt vom Engagement der Schüler. Die angenehme Atmosphäre und die positiven Rückmeldungen |
der Senioren haben sie vom Erfolg des Projekts überzeugt. Die Schüler fanden es ebenfalls sehr interessant zu sehen, wie ältere Menschen mit den für sie fremden Technologien umgehen. Manche brachten sogar schon Listen mit Fragen und Aufgaben mit, die sie bearbeiten wollten. So sagte Martin Burtscher über seine Erfahrungen beim Workshop: „Mir hat sehr gut gefallen, dass mein Senior bereits eine Liste mit Fragen mitgebracht hat. Und er hat sich auch sehr für das Innenleben des Computers interessiert.“ Andere wiederum nannten sich selbst „blutige Anfänger“ und taten sich |
mit gewissen Funktionen schwer. Auch das Internet war ein Bereich der von den Senioren erforscht werden wollte. „Sie hatte sich das alles viel schwerer vorgestellt“, sagte Daniel Weberndorfer über seine Schülerin. Und es gab auch Senioren, die ihre Lehrer ganz schön gefordert haben. So war Manuel Winkler sehr überrascht als sein Senior eine private Arbeit und einen Zettel mit Fragen mitbrachte. Und doch fand er es gut, dass man ihn teilweise an die Grenzen seiner Fähigkeiten gebracht hat. |
Projektpräsentation vor dem Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber im Rahmen einer Bibliothekseröffnung.
Ein seltenes Bild: Informatik-SchülerInnen der HTL Dornbirn zeigen SeniorInnen den richtigen Umgang mit dem Computer. Im März boten SchülerInnen der dritten Informatik-Klasse an vier schulfreien Nachmittag
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SchülerInnen wechseln die Seiten Wesentlich zum Gelingen des Kurses trug der Umstand bei, dass jedem Senior ein Schüler zur
Seite stand, der auf das individuelle Lerntempo eingehen konnte. Bei den Senioren kam das Angebot Aber auch die SchülerInnen profitierten von dem Seitenwechsel: das Selbstvertrauen und soziale
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Miteinander der Generationen Mit „Connect the Generations“ beteiligte sich die dritte Klasse der HTL Dornbirn an dem Projekt |
